Aufbruchsstimmung im neuen Geschäftsbereich
Aufgrund der Reorganisation des Bereichs interne Dienste war das Jahr 2025 geprägt von einer interimsgeführten Übergangsphase, der strukturellen Konsolidierung zentraler operativer Funktionen sowie der strategischen Ausrichtung auf die kommenden Jahre.
Mit dem Eintritt der neuen Leitung Operation per 1. Oktober 2025 konnten wichtige Weichen für eine nachhaltige Weiterentwicklung gestellt werden.
Bis zum Eintritt des Leiters Operation & stellvertretender Direktor am 1. Oktober 2025 wurde der neu organisierte Bereich Operation interimistisch durch die Direktorin geführt. Diese Phase war nicht nur vom Sicherstellen der operativen Kontinuität geprägt, sondern bewusst auch von einer aktiven Weiterentwicklung zentraler Grundlagen der Geschäftsstelle.
Übergangsphase: Stabilität sichern und Kontinuität gewährleisten
Neben der stabilen Weiterführung sämtlicher Kernprozesse und Services wurden mehrere strategisch relevante Projekte initiiert und vorangetrieben. Dazu gehörten insbesondere die Erarbeitung einer neuen Funktionsliste, die Weiterentwicklung der Lohnmodelle sowie die Konzeption einer differenzierten Finanzanalyse als Führungsinstrument. Gleichzeitig wurden die strukturelle Schaffung und organisatorische Verankerung des neuen Bereichs Operation umgesetzt.
Damit wurde die Übergangsphase gezielt genutzt, um die interne Organisation nicht nur zu sichern, sondern auch professionell weiterzuentwickeln.
Rasche Einarbeitung und strategische Standortbestimmung
Die gute Übergabe sowie die enge Zusammenarbeit mit der Direktion ermöglichten der neuen Leitung Operation eine rasche Einarbeitung und eine zügige Übernahme der operativen Führung.
Parallel zur Sicherstellung des Tagesgeschäfts erfolgte eine vertiefte Standortbestimmung des Bereichs. In Abstimmung mit Geschäftsleitung und Vorstand wurden zentrale Handlungsfelder definiert und die strategische Ausrichtung geschärft. Diese Analyse bildete die Grundlage für die künftige Weiterentwicklung des Bereichs.
Mehrjahresplanung und Ausrichtung an der Strategie H+ 2030
Auf dieser Grundlage wurde gemeinsam mit der Direktion eine Mehrjahresplanung für den Bereich Operation erarbeitet. Diese orientiert sich stark an den Leitplanken aus der Strategie H+ 2030 und übersetzt die strategischen Zielsetzungen in konkrete operative Handlungsfelder. Ziel ist es, die internen Leistungen weiter zu professionalisieren, die Organisation nachhaltig zu stärken und die Unterstützung der strategischen Verbandsziele langfristig sicherzustellen.
Ein besonderer Fokus lag weiter auf der Teilstrategie IT. Für dieses Themenfeld wurde eine konkrete Aktionsplanung definiert, welche klare Prioritäten, Verantwortlichkeiten und Umsetzungsschritte festlegt und damit die Grundlage für eine strukturierte Weiterentwicklung der IT-Landschaft von H+ sicherstellt.
Ausblick: Weiterentwicklung zentraler operativer Themenfelder
Mit dem Eintritt der neuen Leitung Operation wurden klare Prioritäten für die Weiterentwicklung gesetzt. Im Fokus stehen insbesondere die Überarbeitung des Risk Managements, der Aufbau eines konsistenten Kennzahlenkatalogs für die strategische und operative Führung sowie die strukturelle Weiterentwicklung des Finanzsystems als Grundlage für die Budgetierung 2027. In diesem Zusammenhang wird auch eine interne Bereinigung des Kundenstamms geprüft, um eine saubere Systemmigration sicherzustellen.